Menschliches Erinnerungsvermögen verstößt gegen Datenschutz

Bonn (dpo) - Es legt Bewegungsprofile an, es kann Gesichter aus jeder erdenklichen Perspektive der richtigen Person zuordnen und es sammelt und wertet alle nur erdenklichen Informationen aus: Diese Datenschutzverstöße werden nicht etwa Facebook oder Google angelastet, sondern dem menschlichen Erinnerungsvermögen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, deren Ergebnis die Bundesbeauftragte für Datenschutz Andrea Voßhoff heute in Bonn vorgestellt hat.

Demnach sammle und speichere das Erinnerungsvermögen eines jeden einzelnen Menschen selbst während alltäglicher Handlungen derart viele Daten, dass soziale Netzwerke und Internetsuchmaschinen vergleichsweise harmlos wirken.

Voßhoff erklärte resigniert: "Unsere Erkenntnisse zeigen, dass das menschliche Gehirn mit einer riesigen Datenkrake vergleichbar ist, deren Bekämpfung sich als nahezu unmöglich erweisen dürfte."



Quelle:
https://www.der-postillon.com/2012/08/menschliches-erinnerungsvermogen.html
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